Wir starteten die Erkundung der Nordinsel in Wellington in Richtung Mount Taranaki, ein Vulkan an der Westküste. Auf dem Weg nach Stratford, ein kleines Dorf am Mount Taranaki, passierten wir einige kleine Siedlungen und die Gartenstadt Wanganui. Auf dem Bild ist ein See in Wanganui zu sehen.
Und da erblickten wir ihn in voller Größe, den Mount Taranaki (früher Mt. Egmont genannt). Wolkenfrei und schneebedeckt streckte er sich in den Neuseeländischen Himmel. Die Straße führte uns durch Stratford und noch näher an den Vulkan heran (auch in den GPS-Daten zu sehen).
Wir übernachteten in der Nähe von Cardiff, kurz vor dem Nationalpark von Mt. Taranaki. Am nächsten Morgen machten wir uns gleich nach unserem Früchtemüsli auf in den Nationalpark und fuhren nach Dawson Falls. Dort befindet sich eine Hütte vom Department Of Conservation, ein Startpunkt für Bergwanderungen.
Wir suchten uns eine schattige Wanderroute aus, die uns auch einige Höhenmeter hinauf führen sollte. Den Gipfel wollten wir lieber nicht erklimmen, das ist sehr riskant, da das Wetter hier extrem wechselhaft ist. Auf dem Foto sind erste Wolken um die Spitze zu erkennen. Im Laufe des Tages wurde es um den Gipfel herum ziemlich bedeckt. Das geht hier besonders schnell, da das Meer so nah ist und sich die Wolken in wenigen Minuten aus dem Nichts heraus bilden können.
Während unserer Bergtour blieb es glücklicherweise trocken. Der Weg führte, ähnlich wie der Milford Track, durch dichtes Grün mit viel Farn und Moos. Auf dem Bild sieht man Lavagestein, das hin und wieder über den Weg verteilt zu sehen war.
Leider bogen wir auf dem Weg irgendwo falsch ab, so dass wir nicht zu der Hütte kamen, zu der wir eigentlich wollten. Auf den Schildern standen nur weiter entferte Ziele, die wir nicht kannten. Also liefen wir einfach mal in die Richtung, die uns am besten gefiel. Schließlich waren wir ca. 6 Stunden unterwegs auf dem Rundweg um den Vulkan. Komplett umrundeten wir ihn nicht, dafür benötigt man normal 4 Tage.

Auf dem Rückweg bot sich noch einmal ein toller, wolkenfreier Ausblick auf den Vulkan.
Auf dem Weg zum Tongariro National Park konnten wir den Mt. Taranaki nochmal bei Sonnenuntergang sehen. Seht ihr ihn auf dem Bild? :-)
Wir übernachteten irgendwo zwischen Mt. Taranaki und dem Tongariro National Park. Die Region nennt sich Forgotten World. Hier war wirklich nix los! Man beachte auch das Schild im Hintergrund.
Am nächsten Morgen erwachten wir in typischer Neuseeland-Landschaft: Hügelige Wiesen und Schafe.
Weiter gings in den Tongariro National Park, wo noch ein weiterer Vulkan, der Mt. Ruapehu auf uns wartete. Das ist der höchste Berg auf der Nordinsel.
Aus der Ferne gut zu erkennen, der Mt. Ruapehu. Mit dem Auto fuhren wir in Schlangenlienie so weit hinauf wie möglich.

Am Ende der Straße angekommen, standen wir vor einem Skilift. Doch wer will schon auf Lavagestein Skifahren? ...
... vielleicht die Kiwis!! :-)
Der Blick in die andere Richtung bot einen netten Ausblick über den Nationalpark.
Unser nächster Stopp war Taupo und was wir dort anstellten, erzählen wir im nächten Beitrag. Soviel vorweg: ihr dürft gespannt sein :-D
Es gibt auch wieder
GPS-Daten von der Fahrt Wellington-Mt. Ruapehu :-)