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In diesem Blog berichte ich über meine Reise von Rosenheim (Deutschland) nach Neuseeland im Jahr 2008/2009. Immer wenn es wieder etwas interessantes zu erzählen gibt, oder wenn ich mit meiner Digicam wieder ein paar Fotos geschossen habe, die ich dem Rest der Welt nicht vorenthalten will, dann werde ich hier einen Eintrag hinterlassen.
Viel Spaß beim Lesen,
Felix und Andrea
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Eileintrag: Abflug 2!
Geschrieben um 01:39 am 28.1.2009
Die haben hier sogar am Hong Konger Flughafen kostenloses W-LAN :-) Jetzt heißt es aber Abflug!! Bis bald ;-)
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Goodbye Hong Kong!
Geschrieben um 04:56 am 27.1.2009
Heute ist unser letzter Tag in Hong Kong, die Zeit verging mal wieder viel zu schnell. Gestern Abend sahen wir die Neujahrs Parade, die sich "The World's Happiest Party" nannte (passender wäre wohl gewesen: "The World's Coldest Waiting Party" da wir stundenlang auf den Beginn des Umzugs warteten). Neben Drachentänzen bekamen wir auch viele lustige ausländische Tanzgruppen zu sehen. Heute freuen wir uns noch auf das Feuerwerk, das kurz nach Einbruch der Dunkelheit die Skyline Hong Kongs schmücken soll. Nach einer kurzen Nacht geht es ganz früh zum Flughafen und dann heißt es "Goodbye Hong Kong!". Später heißt es "Hello London!", kurz darauf heißt es "Good Bye London!" und dann endlich "Welcome back to Munich!!" Die letzten Berichte von der Parade und vom Feuerwerk werden wir in den nächsten Tagen online stellen. Wir freuen uns schon riesig darauf euch wieder zu sehen und euch mit vielen Fotos zu langweilen!! Wir geben euch auch allen bescheid, wann wir eine Diashow machen werden :-) Bis Mittwoch Abend!
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Kulturschock Hong Kong
Geschrieben um 06:44 am 26.1.2009
Kurz nach 6 Morgens kamen wir am Flughafen in Hong Kong an und wurden erst einmal von Werbeplakaten der Deutschen Bank und der Allianz begrüßt - da fühlt man sich doch gleich fast wie zu Hause.
Bei Sonnenaufgang fuhr uns das Taxi zu unserem Hotel, allerdings konnte man vom Sonnenaufgang nicht viel erkennen, da es ziemlich bewölkt war. Ganz Hong Kong hing in einer dicken Dunstwolke. Die ersten großen Wolkenkratzer konnten wir aber trotzdem gut erkennen.
Als wir im YMCA Hotel ankamen war unser Zimmer leider noch nicht fertig, deswegen erkundeten wir erst ein mal die Umgebung um etwas zu frühstücken. Wir wurden fündig und leisteten uns ein paar Toastbrote mit Ei, Schinken und Tee. Teuer ists hier nicht, umgerechnet € 3,70 kostete uns das chinesisch angehauchte Frühstück ;-)
Nachdem wir erfolgreich im Hotel eingecheckt haben (Mama, Papa: nicht eingeschifft), gingen wir an die Waterfront und begutachteten die Skyline von Hong Kong. Wir schossen unzählig viele Fotos, aber damit wollen wir euch jetzt nicht langweilen, das kommt dann in der Diashow. Hier mal einen Vorgeschmack mit Segelboot ;-)
Besonders beeindruckend ist das Two International Finance Centre (2 IFC) - der höchste Wolkenkratzer Hong Kongs. Das Bild zeigt die Aussicht von unserem Hotel auf den Victoria Hafen - im Hintergrund der 2 IFC Tower.
Von unserem Zimmer aus sieht man nicht auf den Hafen, sondern auf umliegende Hochhäuser, sowie eine kleine Seitenstraße. In Hong Kong sind mehr Taxis, Busse und Straßenbahnen unterwegs als normale private Autos. Auf dem Foto sieht man eine Taxikolonne von unserem Hotelfenster aus. In unserem Stadtteil sind alle Taxis rot, es gibt auch noch grüne und blaue auf anderen Inseln.
Die Geschäfte öffnen in Hong Kong normal zwischen 9 und 10 Uhr Vormittags und haben bis spät in der Nacht - ca. 1 Uhr - geöffnet. Vor allem in den großen Einkaufsstraßen ist hier richtig viel los. Da fühlten wir uns fast wie auf dem Oktoberfest, sowohl wegen der Menschenmenge, als auch wegen der bunten Farben.
Um 8 Uhr Abends gibt es täglich eine 15 minütige Lichtschau an der Skyline - die Symphony of Lights. Leider bei Dunkelheit etwas schwierig zu fotografieren.
Gestern erkundeten wir die Hauptinsel - Hong Kong Island. Angefangen an der Central Station marschierten wir in Richtung Westen in kleinere Gassen mit vielen bunten Läden.
Hier werden vor allem getrocknete Fische und andere Meeresfrüchte verkauft, von welchen wir nur die wenigsten wirklich kannten. Wie man sich vorstellen kann war der Gestank in diesen Straßen fast unerträglich. Zum Kauf irgendwelcher abenteuerlich aussehenden, getrockneten Kreaturen aus der Tiefe waren wir aber nicht mutig genug.
Natürlich gibt es hier auch diese wunderschönen, mit unzähligen Klimaanlagen liebevoll verzierten Wohnhausfassaden, die man von typischen Hong Kong Fotos kennt. Hier ein Beispiel - es gibt aber noch schlimmere ;-)
Ein paar Straßen weiter sieht man das krasse Gegenteil - auf Hochglanz polierte Wolkenkratzer.
Am Abend nahmen wir die Trambahn auf den Victoria Peak. Auf der Hauptinsel ragt ein kleiner Berg hinter der Skyline Hong Kongs empor, von dem aus man den ganzen Victoria Harbour mit seinen Hochhäusern überblicken kann.
Mit einer Steigung von ca. 27° geht es ziemlich steil bergauf und wir waren froh, dass wir nicht zu Fuß losgelaufen waren. Bei Anbruch der Nacht genossen wir die Aussicht auf die Stadt, als Millionen kleiner Lichter ganz Hong Kong zum Leuchten brachten.
Wie wir das Chinesiche Neujahr feiern und was hier in Hong Kong geboten wird, erzählen wir euch das nächste Mal ;-)
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Goodbye New Zealand!
Geschrieben um 05:10 am 24.1.2009
Wir sind mittlerweile gut in Hong Kong angekommen und haben den ersten Kulturschock überlebt.
Nun aber erst noch eine Kurzzusammenfassung über die letzten Tagen in Neuseeland, über die wir noch nicht berichtet haben. Einen ausführlicheren Bericht wird es in unserer Diashow geben ;-)
Nachdem wir uns von unserem Fallschirmsprung erholt hatten, fuhren wir weiter nach Rotorua. Hier passt der Ausdruck "Am A**** der Welt" wunderbar! Nicht, weil die Stadt zu klein ist - nein, sie ist umgeben von heißen Quellen, die nur so brodeln, blubbern und fürchterlich stinken!!
Wir schossen ein paar Fotos im Park und flohen schnell wieder, da uns schon etwas schlecht wurde von dem Gestank.
Eine frische Meeresbrise liessen wir uns auf Mt. Maunganui um die Nase wehen. Dort hatten wir einen 360 Grad Rundumblick auf endlose goldige Sandstrände und zig Hotels (die für ein Neuseeländische Kleinstädte ungewöhnlich hoch ausfielen). Natürlich haben wir uns es nach unserer Bergtour nicht nehmen lassen ins kühle Nass zu springen (diesmal ohne Fallschirm).
Wir fuhren weiter nach Thames, das an der Nordküste liegt, südöstlich von Auckland. Hier gibt es eine Goldmine zu besichtigen, was wir uns nicht entgehen ließen. Und Gold haben wir auch gefunden! Man kann hier Goldpanning ausprobieren und meist findet man auch ein paar Stückchen Goldstaub. Reich sind wir davon allerdings nicht geworden ;-)
Weiter ging es nach Auckland, die größte Stadt Neuseelands. Hier trafen wir alte Bekannte, die wir auf den Cook Inseln kennen gelernt hatten. Sie nahmen uns für die letzten Tage in ihrem Haus in Auckland auf und zeigten uns einige schöne Orte in der Umgebung.
Die Attraktion in Auckland war ein Bungysprung von der Harbour Bridge aus ca. 40m Höhe :-) Wenn das Bungyspringen schon in Neuseeland erfunden wurde, dann müssten wir das auch hier ausprobieren. Einen ausführlichen Bericht darüber gibts zu Hause :-D
In Auchland besichtigten wir natürlich auch den Sky Tower, der eine wunderbare Aussicht über die Millionenstadt bot.
Da wir noch ein paar Tage Zeit hatten, fuhren wir noch weiter nördlich nach Whangarei. Hier gibts ein Kiwihaus, das Felix unbedingt sehen wollte, da wir bisher noch keinen lebendigen Kiwi gesehen hatten. Der Kiwi versteckte sich in einem dunklen Raum und man konnte sehen, wie er mit seinem langen Schnabel in der Erde nach Würmern suchte. So ein Kiwi ist ganz schön groß, ungefähr so groß wie ein schwangeres Huhn :-D und kann so schnell laufen wie ein Mensch.
In Whangarei trafen wir noch Bekannte von Andrea, die auf einem Segelboot leben. Hier wurden wir zu Pancakes eingeladen und hörten interessante Geschichten darüber, wie man auf einem Segelbot lebt.
Dann wurde es ernst und wir fuhren wieder nach Auckland zurück. Ein letztes Abendessen in der Stadt und schon ging es mit dem Flieger los nach Hong Kong. Das ging alles viel zu schnell und am liebsten wären wir noch viel länger geblieben. Aber da die Chinesen mit ihrem Neujahrsfest nicht auf uns warten, mussten wir wirklich los ;-)
Auf Flickr findet ihr noch ein paar Fotos mehr über die letzten Tage in Neuseeland.
Als nächstes wird es Berichte über Hong Kong geben!
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Eileintrag: Abflug!
Geschrieben um 03:53 am 22.1.2009
Hier nun ein Eileintrag, da wir uns heute Abend auf den Heimweg machen *Heul* Um Mitternacht startet unser Flieger, das heißt, dass es bei euch Donnerstag Mittag sein wird. Später werden wir in Hong Kong landen und ein paar Tage darauf chinesisches Neujahr feiern. Die letzten Tage in Neuseeland sind wir nicht viel zum Blog schreiben gekommen, wir haben lieber das schöne Wetter genossen ;-) Daher werden wir darüber von Hong Kong aus berichten. Schöne Grüße aus (noch) Neuseeland!! Der Abschied fällt uns gar nicht leicht, aber wir freuen uns schon darauf euch wieder zu sehen und gemeinsame Fotoabende zu machen :-)
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Taupo
Geschrieben um 01:59 am 19.1.2009
Nach der Besichtigung des Mount Ruapehus fuhren wir wieder weiter in Richtung Norden nach Taupo. (GPS-Daten der Fahrt gibts auch wieder). Diese Stadt ist bekannt für jede Menge Action! Hier kann man Baden, Surfen, Bungyspringen, Fallschrimspringen, Jetboat fahren und vieles mehr - hauptsache der Adrenalinspiegel steigt :-)
Was wir davon ausprobierten, erfahrt ihr gleich!
Im Zentrum von Taupo gab es ein kleines Volksfest, nur fehlten die vielen Essensstände mit grbrannten Mandeln und Zuckerwatte. Auch ein Bierzelt gab es hier nicht. Das Fest war uns also zu langweilig und deshalb mussten wir etwas spannenderes ausprobieren und entschieden uns für Fallschirmspringen! Taupo ist sozusagen ein Fallschirmspringerparadies, es gibt gleich fünf Anbieter am Flughafen, und dementsprechend sind die Sprünge auch relativ günstig. Die Lage am Lake Taupo und der nahegelegene Vulkan Mount Ruapehu versprechen zudem eine gute Aussicht.
Am Morgen des 9. Januars fuhren wir schon ganz aufgeregt zum Flughafen um uns das Angebot vor Ort genauer anzusehen. Gespräch während der Fahrt:
Felix: "Na Andrea, magst du wirklich springen?"
Andrea: "Hmmmm... (Pause) magst DU wirklich springen?"
Felix: "Hmmm... (Pause) wär scho cool oder?"
Andrea: "Ja scho! machma?"
Felix: "Machma!"
Andrea: "Machma!"
Jetzt gabs kein Zurück mehr :-D
Die Veranstalter sind nicht zu übersehen, neben den Start- und Landebahnen stehen mehrere Häuschen mit bunter Skydive-Werbung. Wir sahen uns die Angebote an: Skydive aus unterschiedlichen Höhen: 12.000 Fuß, 15.000 Fuß, mit/ohne Fotos, mit/ohne DVD und alles Tandemssprünge mit einem erfahrenen Springer.
Um uns die Entscheidung zu erleichtern, wurde uns vorher noch ein Video eines Sprungs gezeigt. Dafür haben die Veranstalter extra einen kleinen Kinosaal eingerichtet. Allerdings machte uns das vor dem Sprung noch viel nervöser! Sollen wir wirklich?? KLAR!!
Wir dachten uns, wenn wir schon mal hier sind, dann ganz oder garnicht. Wir entschieden uns für einen Sprung aus 15.000 Fuß (ca. 5.000m) mit Fotos und Video! "Happy Meal" heißt das Komplettpaket und wir waren schon richtig sprunghungrig :-)
Wir unterschrieben noch kurz einen Wisch, dass wir damit einverstanden sind falls wir sterben (da stand wirklich death drauf!). Da ihr nun diesen Blog lesen könnt, wisst ihr ja dass wir überlebt haben, ist also jetzt nichtmehr ganz so spannend für euch. Aber ihr wisst noch nicht, ob wir wirklich beide gesprungen sind, ist also doch noch ein wenig spannend ;-)
Dann ging es los, vorbei an dem Schild, an dem die Zuschauer nicht vorbei dürfen (nicht dass sie von herunterfallenden Springern erschlagen werden!??)
Wir wurden in blaue Anzüge gepackt, und bekamen Gurte und Haken umgeschnallt. Auch Fliegermütze und Plastikbrille durften nicht fehlen.
Wir baten noch um schönes Wetter, es blieb bedeckt aber glücklicherweise trocken. Jeder bekam seinen Sprungpartner zugeteilt, der einen wieder sicher auf den Boden bringen sollte. Diese Jungs waren schon ganz lustige Kerle, mit ihren Witzen und der humorvollen Art fiel es uns schon etwas leichter in den Flieger zu steigen. Noch schnell ein Interview fürs Video und dann saßen wir auch schon in der Maschine.
Der Flieger war ganz schön klein, es befanden sich gerade mal zwei Bänke im Laderaum, auf der wir alle hintereinander saßen und darauf warteten aus dem Flieger geworfen zu werden. Wir erreichten die erste Marke von 12.000 Fuss, wo die ersten Springer den Flieger verließen. Die Türe öffnete sich und wir sahen wie die Ersten schreiend hinaus fielen und in die Tiefe stürzten! ..ganz schön beeindruckend!!
Die Türe schloss sich wieder und es ging weiter bis auf 15.000 Fuss. Im Flieger bakamen wir noch Sauerstoffmasken aufgesetzt, nicht dass wir vor dem Sprung noch ohnmächtig werden ;-)
Jetzt wurde es ernst, der Flieger war auf ca. 5.000 m Höhe angekommen und die Türe öffnete sich - jetzt gab es kein Zurück mehr. Felix saß ganz vorne und wurde als erster mit seinem Sprungpartner aus dem Flieger "geworfen", darauf folgte Andrea. Wir sind also wirklich beide gesprungen! :-)
Der Fall war echt der Wahnsinn!! Aus dieser unglaublichen Höhe sah der See und das Land wirklich klein aus, wie die Satellitenfotos, die man aus Google Earth kennt ;-)

Der Wind pfiff nur so an uns vorbei.
Nach 60 Sekunden freiem Fall öffnete sich der Fallschirm und wir konnten bei gemütlichem Gleitschirmflug durchatmen...

... und die Aussicht genießen ;-)

Dann hieß es: Füße hoch, wir landen!
Geschafft!! Die Fallschirme haben nicht versagt, wir wurden nicht ohnmächtig, wir sind gesund und munter am Boden angekommen und waren begeistert! Am liebsten wären wir gleich nochmal gesprungen :-)
Jetzt wissen wir auch, wieso die Vögerl zwitschern! Das verraten wir aber nicht, das müsst ihr schon selbst mit einem Fallschirmsprung herausfinden ;-)
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Wellington - Mt. Taranaki - Mt. Ruapehu
Geschrieben um 02:14 am 15.1.2009
Wir starteten die Erkundung der Nordinsel in Wellington in Richtung Mount Taranaki, ein Vulkan an der Westküste. Auf dem Weg nach Stratford, ein kleines Dorf am Mount Taranaki, passierten wir einige kleine Siedlungen und die Gartenstadt Wanganui. Auf dem Bild ist ein See in Wanganui zu sehen.
Und da erblickten wir ihn in voller Größe, den Mount Taranaki (früher Mt. Egmont genannt). Wolkenfrei und schneebedeckt streckte er sich in den Neuseeländischen Himmel. Die Straße führte uns durch Stratford und noch näher an den Vulkan heran (auch in den GPS-Daten zu sehen).
Wir übernachteten in der Nähe von Cardiff, kurz vor dem Nationalpark von Mt. Taranaki. Am nächsten Morgen machten wir uns gleich nach unserem Früchtemüsli auf in den Nationalpark und fuhren nach Dawson Falls. Dort befindet sich eine Hütte vom Department Of Conservation, ein Startpunkt für Bergwanderungen.
Wir suchten uns eine schattige Wanderroute aus, die uns auch einige Höhenmeter hinauf führen sollte. Den Gipfel wollten wir lieber nicht erklimmen, das ist sehr riskant, da das Wetter hier extrem wechselhaft ist. Auf dem Foto sind erste Wolken um die Spitze zu erkennen. Im Laufe des Tages wurde es um den Gipfel herum ziemlich bedeckt. Das geht hier besonders schnell, da das Meer so nah ist und sich die Wolken in wenigen Minuten aus dem Nichts heraus bilden können.
Während unserer Bergtour blieb es glücklicherweise trocken. Der Weg führte, ähnlich wie der Milford Track, durch dichtes Grün mit viel Farn und Moos. Auf dem Bild sieht man Lavagestein, das hin und wieder über den Weg verteilt zu sehen war.
Leider bogen wir auf dem Weg irgendwo falsch ab, so dass wir nicht zu der Hütte kamen, zu der wir eigentlich wollten. Auf den Schildern standen nur weiter entferte Ziele, die wir nicht kannten. Also liefen wir einfach mal in die Richtung, die uns am besten gefiel. Schließlich waren wir ca. 6 Stunden unterwegs auf dem Rundweg um den Vulkan. Komplett umrundeten wir ihn nicht, dafür benötigt man normal 4 Tage.

Auf dem Rückweg bot sich noch einmal ein toller, wolkenfreier Ausblick auf den Vulkan.
Auf dem Weg zum Tongariro National Park konnten wir den Mt. Taranaki nochmal bei Sonnenuntergang sehen. Seht ihr ihn auf dem Bild? :-)
Wir übernachteten irgendwo zwischen Mt. Taranaki und dem Tongariro National Park. Die Region nennt sich Forgotten World. Hier war wirklich nix los! Man beachte auch das Schild im Hintergrund.
Am nächsten Morgen erwachten wir in typischer Neuseeland-Landschaft: Hügelige Wiesen und Schafe.
Weiter gings in den Tongariro National Park, wo noch ein weiterer Vulkan, der Mt. Ruapehu auf uns wartete. Das ist der höchste Berg auf der Nordinsel.
Aus der Ferne gut zu erkennen, der Mt. Ruapehu. Mit dem Auto fuhren wir in Schlangenlienie so weit hinauf wie möglich.

Am Ende der Straße angekommen, standen wir vor einem Skilift. Doch wer will schon auf Lavagestein Skifahren? ...
... vielleicht die Kiwis!! :-)
Der Blick in die andere Richtung bot einen netten Ausblick über den Nationalpark.
Unser nächster Stopp war Taupo und was wir dort anstellten, erzählen wir im nächten Beitrag. Soviel vorweg: ihr dürft gespannt sein :-D Es gibt auch wieder GPS-Daten von der Fahrt Wellington-Mt. Ruapehu :-)
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Wellington zum zweiten Mal ;-)
Geschrieben um 01:30 am 15.1.2009
Nun kamen wir nach einer nächtlichen Fährüberfahrt wieder in Wellington auf der Nordinsel an. Viel frische Luft sowie Wasser um einen herum macht hungrig. So verspeisten wir gleich zum Mittagessen ein paar leckere Sushiröllchen. Da sie hier soooo lecker sind und halb soviel wie in München kosten, konnten wir ihnen am nächsten Tag auch nicht wiederstehen.
Nach dem Essen sollst Du ruhn oder tausend Schritte tun. Wir entschieden uns für letzteres und nahmen an einer kostenlosen Führung durch das Government und das Parliament teil. Das Goverment-Gebäude wird hier einfach nur Beehive (Bienenkorb) genannt, drinnen tummeln sich hoffentlich ganz fleissige Bienen und erledigen ihre Aufgaben pflichtbewusst.
Tausend Schritte waren uns noch nicht genug und so ging es weiter zum Te Papa, das Nationalmuseum Neuseelands. Im Moment lockt es noch mehr Scharen von Kiwis und Touris mit einem Koloss von einem Tintenfisch an. Das durften wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. .Er ist über 4m lang, wiegt über 500 kg, hat Augen so gross wie ein Fussball und ging den Neuseeländern vor ca. einem halben Jahr in der Nähe von der Antarktis ins Netz. Einer der grössten der je gefangen wurde.
Im Te Papa gibts natürlich noch jede Menge mehr zu bewundern. So darf natürlich auch ein ausgestopfter Kiwi nicht fehlen. Der hier ist nun auch bei Scheinwerferlicht aktiv und weiss sich nicht besonders gut zu verstecken.
Langsam hieß es nun für uns Abschied von Wellington, von lieben Mitbewohnerinnen, Freunden und Mitkomilitonen zu nehmen. Hier noch ein letzter Blick auf die Architektur- und Designuni. See ya!
Am letzten Tag zeigte sich Wellington noch mal von seiner typischen Seite. Abwechselnd Sonne und Wolken bei starker Bö und sogar relativen konstanten Temperaturen. Hier ists möglich auch vier Jahreszeiten an einem Tag zu erleben, als Besonderheit kommt noch hinzu das man selbst bei Regen keinen einzigen Regenschirm findet, höchstens vom Wind umgeknickte.
Nun aber ging es wieder los, brav auf der linken Straßenseite, um die Nordinsel unsicher zu machen. Immer schön begleitet von unserem Schutzengel. Findet ihr ihn auf dem Foto?
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